Monte Pindo Wanderung – Drohnenblick über Granitfelsen auf O Pindo und die Atlantikbucht

Monte Pindo – Wanderung auf den keltischen Olymp Galiciens | T3

Die Monte Pindo Wanderung führt vom Fischerdorf O Pindo an der Costa da Morte hinauf auf den Gipfel A Moa – mitten durch ein Granitmassiv, das direkt aus dem Atlantik aufsteigt. Der Berg gilt als «Olimpo Celta», als keltischer Olymp Galiciens: Überall stehen vom Wind geformte Felsfiguren, um die sich Sagen von Druiden, Hexen und einer verborgenen Stadt im Berginneren ranken. Oben wartet ein Rundblick über die Praia de Carnota bis zum Leuchtturm von Fisterra.

Tourinfos

🏁 Route O Pindo → Pass mit Burgruine San Xurxo → Chan de Lourenzo → O Guerreiro → A Moa → O Pindo
📍 Region Carnota, Costa da Morte, Galicien (Spanien)
🥾 Distanz 9,8 km
🕔 Dauer ca. 5 Stunden (inkl. Pause)
↕️ Höhenmeter ↗️ 704 m  ·  ↘️ 704 m
🚨 Schwierigkeit T3 – anspruchsvoll, Trittsicherheit erforderlich
🗓️ Beste Jahreszeit Ganzjährig (grosse Hitze und schlechte Sicht meiden)
⚠️ Hinweis: Steinige Passagen und ein Geröllfeld verlangen Trittsicherheit und feste Schuhe. Unterwegs gibt es kaum Schatten und keine Einkehr – genug Wasser, Sonnenschutz und eine Windjacke für den Gipfel gehören zur Ausrüstung.

💧 Unterwegs gibt es weder Quelle noch Schatten – eine robuste SIGG-Trinkflasche gehört auf dieser Tour unbedingt ins Gepäck.
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Anreise

🚗 Die Tour startet im Dorf O Pindo an der Küstenstrasse zwischen Carnota und Cee, am besten mit dem Mietwagen erreichbar.
🅿️ Parkplätze gibt es im Dorf O Pindo – Start bei der Praza da Solaina, vorbei an der Kirche San Clemente.

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🏨 Übernachtung an der Costa da Morte

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Karte & Detailinfos

Einkehrmöglichkeiten

  • 🍴 Sol e Mar in O Pindo – Bar mit Terrasse direkt im Ausgangsort, ideal für eine Stärkung nach der Tour.

Tourverlauf

Die Wanderung beginnt in O Pindo an der Praza da Solaina. Vorbei an der Kirche San Clemente folgt man dem gelb-weiss markierten Pfad bergauf durch Ginster, Steineichen und junge Kiefern, die nach früheren Waldbränden nachgewachsen sind. Nach einem kleinen Bachlauf erreicht man den ersten Pass mit einer T-Kreuzung: Hier stand einst die Burg San Xurxo, die über die Küste wachte – heute sind nur noch spärliche Reste zu sehen.

Weiter geht es über die Hochfläche Chan de Lourenzo (300 m ü. M.) in eine Landschaft, die an eine Skulpturengalerie erinnert: Wind und Wetter haben den Granit über Jahrmillionen zu Figuren geformt, die an Menschen, Tiere und Fabelwesen erinnern. Durch ein von Felsen flankiertes Geröllfeld führt der Weg zur bekanntesten von ihnen, O Guerreiro (509 m ü. M.) – dem «Krieger» mit seinem runden, schädelartigen Kopf. Schon die Kelten verehrten auf dem Monte Pindo die Sonne, und die Legenden erzählen bis heute von Druiden, Hexen, Feen und dem Schatz der Königin Lupa. Im Spanischen Bürgerkrieg fanden Flüchtlinge in den Felsspalten Unterschlupf.

Über mehrere Sättel und einen steinigen Schlussanstieg erreicht man den flachen Gipfel A Moa (627 m ü. M.). Statt eines Kreuzes steht hier eine Steinsäule, und die Granitkuppe mit ihren ausgewaschenen Wasserlöchern wirkt fast wie eine Mondlandschaft. Bei klarer Sicht reicht der Blick über die Atlantikküste und die kilometerlange Praia de Carnota – einen der grössten Strände Galiciens – bis zum Leuchtturm von Fisterra. Auf dem Gipfel weht oft ein kräftiger Wind. Der Rückweg führt auf derselben Route zurück nach O Pindo, mit weiten Tiefblicken auf die Bucht und das Dorf.

Wer nach der Wanderung eine Abkühlung sucht, ist an der Praia de San Pedro direkt in O Pindo genau richtig – oder ein paar Kilometer weiter südlich an der langen Praia de Carnota.

🧥 Auf dem schattenlosen Granit und im Atlantikwind am Gipfel zahlt sich leichte, wetterfeste Bekleidung aus.
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Mehr Videos aus Galicien

Musik

🎵 „The Warrior’s Blade» – Steven Beddall | Lizenz: artlist.io

Wander-Land

💬 Warst du schon auf dem keltischen Olymp?
Welche Felsfigur hast du am Monte Pindo entdeckt – den Krieger oder eine ganz andere? Schreib es in die Kommentare! 👇


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